Behandlung der Zwangsarbeiter

February 19, 2009Posted by Mod

 
Zu den Zwangsarbeitern gehörten im Lauf des Krieges Häftlinge der Konzentrationslager, Kriegsgefangene und Zivilarbeitskräfte aus dem Ausland. Ausländische Frauen und Jüdinnen hatten besonders unter der Behandlung im Deutschen Reich zu leiden. Sowohl die Wehrmacht, die SS und die Gestapo als auch das Arbeitsamt und der Werkschutz kontrollierten die Frauen.

Ihre Unterkünfte waren undichte Baracken, die Wind und kalte Luft hereinließen. Auch Gaststätten und Säle wurden mit den Frauen vollgestopft. Sie wurden schlecht versorgt und konnten sich nicht vor Bombenangriffen schützen. Sie wurden zwangssterilisiert und vergewaltigt. Auch die Häftlinge der Konzentrationslager hatten unter der deutschen Herrschaft stark zu leiden. Am schlimmsten war die NS-Zeit für die Juden. Sie wurden als „Tiere“ angesehen, die es nicht verdient hatten zu leben und wurden schließlich in Massen vernichtet.

1944 gab es im Deutschen Reich mehr als 30.000 Lager. Bauern, große und kleine Unternehmen, die für die Rüstung des Deutschen Reiches oder die Versorgung der Bevölkerung verantwortlich waren, konnten mit ihren Arbeitskräften die geforderten Waren nicht ausreichend herstellen. Sie forderten weitere Arbeitskräfte an und förderten so die Ausweitung der Zwangsarbeit.